BIPoC Climate Justice Conference 2020

Building bridges: a talk across different movements in Germany/// Kämpfe verbinden: Wie kann eine solidarische Praxis aussehen? (livestream)
2020-11-15, 13:00–15:00, Room 1
Language: German

In this Panel we want to bring people from different movements and struggles together. We will talk about crosssections, strategies for our goals and how to retain agency.

In diesem Panel wollen wir Menschen aus unterschiedlichen Bewegungen und Kämpfen zusammenbringen. Wir werden über die Verwobenheiten dieser Kämpfe sprechen und uns über Strategien austauschen, wie wir unsere Ziele erreichen können und langfristig handlungsfähig bleiben.


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Leonie Baumgarten-Egemole ist Aktivistin in verschiedenen antirassistischen Bewegungen und engagiert sich auf mehreren Ebenen sozial für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft. Neben dem Jurastudium organisiert sie unter anderem beispielsweise Demonstrationen gegen Rassismus und für Klimagerechtigkeit. Hierbei ist ihr eine intersektionelle Betrachtung der verschiedenen Kämpfe sehr wichtig.

Hamze Bytyci, 1982 in Prizren/Kosovo geboren, lebt und arbeitet in Berlin.1989 kommt die Familie nach Deutschland. Bereits als Achtjähriger macht er an Weihnachten 1990 im Kirchenasyl in Tübingen seine ersten Gehversuche als Aktivist, als seine Familie gegen die eigene Abschiebung kämpfte. 2005 schließt er in Freiburg die Schauspielschule ab und ruft die Organisation AmaroDrom (Unser Weg) ins Leben. Nach einem einjährigen Engagement in Zürich zieht er 2006 nach Berlin, wo er am Ballhaus Naunynstraße, Maxim Gorki Theater sowie an kleineren Theatern performt und inszeniert. Seit 2007 arbeitet Bytyci als selbstständiger Theater- und Medienpädagoge an verschiedenen Berliner Schulen, sowie als interkultureller Familienhelfer für LebensWelt. 2012 gründet er den Verein RomaTrial e.V., wo er unter anderem den Online-Sender Radio Corel leitet und internationale Film-Sommerschulen unter dem Label Balkan Onions organisiert. 2012 entwickelt er mit dem Hilton-Zimmer 437 sein eigenes interaktives Performance-Format, in dem er sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen auseinandersetzt. Seit 2014 studiert er Dokumentarfilm an der selbstorganisierten Filmschule filmArche Berlin. Seit 2016 ist er Mitglied des Landesvorstandes der Berliner DIE LINKE. Im Oktober 2017 organisiert er zum ersten Mal das AKE DIKHEA? Festival of Romani Film. Im April 2018 war er Co-Kurator der 1st Roma Biennale, der ersten selbstorganisierten Biennale von und mit Roma-Künstler*innen aus ganz Europa am Maxim Gorki Theater.

Hamze Bytyci, born in Prizren / Kosovo in 1982, lives and works in Berlin. In 1989 his family came to Germany with their two sons, another brother was born after they arrived. After intermediate stays in residences for asylum seekers, the family landed in Freiburg in 1992. Bytyci took his first steps as an activist in the Kirchenasyl in Tübingen in 1991. In Freiburg, he founded the Amaro Drom (Our Way) organisation in 2005. After a one-year engagement at the Zurich Theatre 58, he moved to Berlin in 2006, performing and directing at the Ballhaus Naunynstraße and Maxim Gorki Theatre, as well as at smaller theatres. Bytyci began working as an independent theatre and media pedagogue at various schools in Berlin in 2007. In 2010, he founded the Berlin state association Amaro Foro (Our City). In 2011 Bytyci resigned his positions in both organisations and founded RomaTrial e.V., an association with similar aims. He also manages the online Radio Corel and organizes international film summer schools under the label Balkan Onions. In 2012, he developed his own interactive performance format with Hilton Room 437, devoting himself to social and political issues. He began studies in documentary film at the self-organized film school Arche Berlin in 2014. In addition to his work in Berlin, Bytyci performs and directs at smaller theatres across Germany and Switzerland. He has also appeared in some films, including Rosas Höllenfahrt (History of Hell) and Leyla. In April 2018, he co-curated the 1st Roma Biennal, the first self-ofganized Bienal by and with artists from all over Europe.

Loubna Messaoudi ist Gründerin und Geschäftsführerin von BIWOC * Rising, dem ersten intersektionalen Coworking & Social Club nur für Black, Indigenous, Women of colour, * sowie Transfrauen und nicht-binäre Menschen of colour in Deutschland.
Sie ist ehemalige Airline-Pilotin, hat einen Abschluss in Medienwissenschaften und Philosophie und eine Weiterbildung in Sound- und Videodesign. Vor der Gründung von BIWOC * Rising war sie in der Medien und Kultur Branche tätig, sowie bei verschiedenen gemeinnützigen Organisationen. Ihre Arbeit in den letzten Jahren konzentriert sich auf die Verschränkung diskriminierender Strukturen von Frauen of colour und die damit verbundene wirtschaftliche, gesellschaftliche und soziale Teilhabe. Mit ihrem intersektionalen Empowerment Projekt kreiert sie Safer Spaces mit dekolonialen und antipatrirchalichen Struktuen für BIWoC. Darüber hinaus bietet sie Mediation und Anti-Bias-Training an.