Weniger Klimawandel durch weniger Menschen? Feministische Kritik an Bevölkerungspolitik / Less climate change by means of fewer people? A feminist critique of population policies.
2019-08-05, 15:00–17:30, Tent 5

Wer davon spricht, dass die Erde „überbevölkert“ sei, sagt damit zugleich, dass es zu viele Menschen gebe. Doch welche Menschen sind zu viel? Wer bestimmt die Kriterien dafür? Und welche Maßnahmen folgen aus einer solchen These? Die Forderung nach Bevölkerungskontrolle lässt sich auch von Akteur*innen aus dem Umweltbereich hören. Der Workshop stellt kritische Positionen gegen ein solches Denken aus einer feministischen und antirassistischen Perspektive vor und informiert über die repressive Geschichte und Gegenwart internationaler Bevölkerungsprogramme.


Those who speak of an overpopulated planet say implicitly that there are too many people. But which people are too many? Who decides on the criteria? The demand for population control is also heard within the environmental movement. This workshop will provide critical positions on these kind of thoughts from a feminist and antiracist perspective and provide an overview over the repressive history and current international population campaigns.


Prerequisites for participants – offfen