Imeh


Sessions

08-07
10:00
150min
Intersektional Denken - Schwarze Perspektiven auf Klimagerechtigkeit / Intersectional Thinking - Black Perspectives on Climate Justice
Imeh, Abeni

Wir, zwei Schwarze Frauen, möchten in diesem Workshop die Klimabewegung aus einer Schwarzen Perspektive betrachten. Zu Beginn werden wir die westlichen Wissenssysteme dekonstruieren, denen das dualistische Mensch-Natur-Denken zugrunde liegt. Wir stellen die einseitige, eurozentrische Wissensvermittlung in Frage und beschäftigen uns mit den Zusammenhängen zwischen verschiedenen Unterdrückungsformen.
Welche Parallelen gibt es zwischen der Objektivierung und Ausbeutung von Natur, Black/PeopleofColour und Frauen? Warum ist das Bild von der Umweltbewegung und Umweltaktistinnen im Globalen Norden so weiß ?

Wir zentrieren marginalisierte Perspektiven und blicken auf die Herausforderungen, die Umweltverschmutzung und Klimawandelfolgen insbesondere für BIPoC mit sich bringen. Dabei widmen wir uns den Konzepten und Kämpfen, die BIPoC an diesen Intersektionen führen und gehen der Frage nach wie eine intersektionale Praxis in der Klimabewegung in Deutschland aussehen kann.

Ein Workshop von Rebecca Abena Kennedy-Asante und Imeh Ituen

Workshops on Antiracism
Tent 6
08-08
15:00
150min
1.5 Grad! – Geoengineering, technofixes und koloniale Kontinuitäten / 1.5 degrees! - Geoengineering, technofixes and colonial continuities
Imeh, Janine

Mit der Drohkulisse der Alternativlosigkeit, das 1.5-Grad-Ziel anders nicht erreichen zu können, wird in zunehmendem Maße die Entwicklung von großmaßstäblichen Technologien vorangetrieben. Der Vielzahl an Technologien, die unter dem Begriff Geoengineering diskutiert werden, ist gemein, dass sie im großen Stil in das Erdsystem eingreifen, unerprobt und hochriskant sind, und bereits jetzt Menschen und Ökosysteme stark beeinträchtigen. Zudem ist die Mehrheit der Geoengineering Technologien mit einem immensen Flächen-, Energie- und Ressourcenverbrauch verbunden. In diesem globalen Masterplan zeichnet sich eine ungleiche Verteilung der Kosten und Risiken entlang kolonialer Kontinuitäten zulasten derjenigen ab, die am wenigsten zu der sozial-ökologische Krise beigetragen haben.
Im ersten Teil des Workshops wollen wir uns daher kritisch mit Geoengineering-Technologien und der „technofix“-Mentalität, auf der sie beruhen, auseinandersetzen. In dem zweiten Teil gehen wir der Frage nach, wie die Kosten und Nutzen dieser Großtechnologien global verteilt sind. In einem dritten Teil wollen wir uns mit alternativen Ansätzen beschäftigen, die im klimapolitischen Mainstream systematisch vernachlässigt werden.

Ein Workshop von Janine Korduan und Imeh Ituen der Heinrich-Böll-Stiftung

Workshops on social-ecological transformation
Tent 7