Kollektiv der Stille

Zum Kollektiv Schleiereule gehören Fanny Langner, Lena Mutschler, Simon Ehinger und Valerie Voggenreiter. Ihr Anliegen ist es Potentiale und Facetten der Stille zu erforschen, stärken und anderen zugänglich zu machen. Dadurch soll eine intrinsische Motivation zu nachhaltigem Verhalten und Wandel gefördert werden sowie Potentiale für gesellschaftliche Trans¬formation gestärkt und umge¬setzt werden.


Sessions

08-07
15:05
150min
Silence Space – innerer Wandel bewirkt äußeren Wandel? / Silence Space - inner change causes outer change?
Kollektiv der Stille, Valerie Voggenreiter

Treten Sie ein, legen Sie sich ab und machen Sie es sich gemütlich. Was braucht es für eine nachhaltige Zukunft? Was fehlt, um unsere Zukunft neu zu denken? Die Antwort finden wir in der Stille! Sie bietet Raum für innere Transformation und damit auch für einen größeren Wandel - denn äußere und innere Transformation bedingen sich gegenseitig. Stille ist nicht die Abwesenheit von Lärm, sondern eine Haltung. Aber wo finden wir Stille in Zeiten beständiger Beschleunigung und unendlichem Wachstum? Mit unserem Projekt „Silence Space“ wollen wir der Stille einen symbolischen (und physischen) Raum in öffentlichen Orten geben.
Als Karawane der Stille werden wir eine Jurte auf dem Klimacamp aufstellen und das Publikum mit Achtsamkeit, Verinnerlichung, Austausch und Anregungen zum nachhaltigen Handeln inspirieren. Wir sehen in einem nachhaltigen Aktivismus zunächst die Verantwortlichkeit eines nachhaltigen Umgangs mit sich selbst. Tendenzen sich selbst zu übernehmen und von einem Orgatreffen zum nächsten zu hetzen, sind wohl jemensch von uns bekannt. Silence Spaces setzen in der Erfahrungswelt des Individuums an. Wie verhalten sich Wissen, intrinsische Motivation und nachhaltiges Aktiv-werden zueinander? Woher kommen Anstöße für soziale und ökologische Transformation in Richtung eines nachhaltigen Handelns? Wir wollen zum einen täglich ein Angebot an Workshops zur Tiefenökologie, Diskussionen und Achtsamkeitsschulungen anbieten, andererseits auch einen Ort des Rückzugs, der Stille und Ruhe ermöglichen. Außerhalb des Workshopangebots eröffnet der Silence Space demnach einen technikfreien Ort der Ruhe und des Schweigens, in dem keine Form der Erledigung praktiziert wird. Alle können ihrer eigenen Form der Verinnerlichung nachgehen, ohne andere einzuschränken: ausruhen, meditieren, beten, yoginieren – Alles ohne Input von außen. Schließlich sind Silence Spaces eine symbolische Erinnerung an unsere innere Stimme, die wir häufig verlernt haben zu konsultieren. Lasst uns lauschen!

Workshops on social-ecological transformation
Yurt